Projektwoche Ysselsteyn


Das Gräbermeer ist auch ein Meer von Tränen …

Die deutsche Kriegsgräberstätte im niederländischen Ysselsteyn – welch unvorstellbares Leid. Ein unendliches Meer von Betonkreuzen, unter jedem einzelnen ruht eine Familientragödie. Dort sind fast 32.000 junge deutsche Männer begraben, Opfer – und auch Täter. Das Durchschnittsalter ist zwanzig Jahre, die meisten von ihnen sind ab September 1944 bis April 1945 gefallen. Es ist eine würdige letzte Ruhestätte, mitten in einem stillen Wald. Der Gang über den riesigen Friedhof ist sehr berührend – wer einmal dort war, den lässt die unfassbare  Stille nie wieder los.

Der junge Pilot Anton Franz Schmid ist in Bad Saulgau aufgewachsen, aufgewachsen mit Träumen, Idealen und Wünschen – genau so, wie sie auch heute noch viele junge Menschen in seinem Alter haben. Anton hatte noch einen jüngeren Bruder, Fritz. Beide verband dasselbe Schicksal – sie gingen und blieben im Krieg …
Weit ab von der Heimat hat auch er auf dem Soldatenfriedhof Ysselsteyn seine letzte Ruhe gefunden.
Der Tod ihrer Söhne hat der Mutter das Herz gebrochen, es wurde kalt!


… der Ruf nach Frieden ist heute wohl aktueller denn je:

Wohin am Ende ideologische Verleitung und falsche Worte führen, das kann man nirgendwo besser nachvollziehen als auf einer Kriegsgräberstätte wie Ysselsteyn/Niederlande.

Krieg, das ist nichts, wovon man nur in Geschichtsbüchern liest oder in Erzählungen der Großeltern hört – das Thema Krieg ist auch 2024 leider brandaktuell!

War Cemetery Ysselsteyn

Film von Leon Vrijdag Fotografie


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Maria M. Gelder

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